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Neue Tüten aus Papier und Recyclingmaterial von Mercadona

Mercadona zieht den vollständigen Ersatz der Plastiktüten durch Papier- und Recycling-Tüten auf April 2019 vor

05. februar 2019
  • Von Februar bis April 2019 werden in allen Filialen die bisherigen Plastiktüten endgültig abgeschafft und durch wiederverwertbare Mehrwegtüten aus Recyclingmaterial ersetzt. Damit wird ein Prozess abgeschlossen, der im Jahr 2018 in 66 Läden begann.
  • Der Kundschaft stehen drei Lösungen zur Verfügung: Papiertüten, Tüten aus 50 bis 70 Prozent Recyclingmaterial aus dem Verpackungskunststoff in den Mercadona-Filialen, und die Raffia-Einkaufstaschen.
  • Mercadona empfiehlt seinen Kunden, Tüten und Taschen, die wir alle zuhause haben, mehrfach zu verwenden. Damit sollen unter anderem die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gefördert werden.
  • Dem Konzept der Kreislaufwirtschaft entspricht auch die Wiederaufbereitung von 3.000 Tonnen Verpackungskunststoff pro Jahr aus den eigenen Läden, um daraus Tüten aus Recyclingmaterial herzustellen. So sind Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten an dieser grünen Initiative aktiv beteiligt.

Die Supermarkt- und Online-Einzelhandelskette Mercadona vollendet im April 2019 den endgültigen Ersatz der bisherigen Plastiktüten in allen Filialen durch Papiertüten, Mehrwegtaschen aus Raffia sowie Mehrweg-Tüten, unter anderem aus 3.000 Tonnen recyceltem Verpackungskunststoff, der aus den eigenen Filialen stammt. Diese letztgenannte Alternative setzt die Beteiligung von Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten voraus. Sie haben dazu beigetragen, diese Initiative im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu starten. Deren Prinzipien sind die Nutzung von Ressourcen, Reduzierung, Wiederverwendung und Recycling, um die Nutzungsdauer von Werkstoffen zu verlängern und zu vermeiden, dass sie auf der Deponie landen.

Reuse and recycling of Mercadona shopping bags

Wiederverwendung und Recycling der Mercadona-Tüten

Die Initiative startete 2018 in 66 Filialen in Valencia, Bizkaia, Barcelona, Kantabrien, auf den Balearen sowie in Ceuta und Melilla und das Ziel war die allmähliche Umsetzung im Rest der Supermarktkette. Im Februar geht die Umsetzung in Katalonien, Madrid und Navarra weiter und wird fortgesetzt, bis die Umstellung Mitte April in allen 1.600 Supermärkten vollendet ist.

Nach dieser Maßnahme können die „Chefs“, wie Mercadona seine Kunden intern nennt, für den täglichen Einkauf zwischen der bewährten Raffia-Tragetasche für 50 Cent, einer Papiertüte für 10 Cent und einer recycelbaren Mehrwegtüte, ebenfalls für 10 Cent wählen. Die letztgenannte Tüte besteht zu 50 bis 70 Prozent aus Recycling-Kunststoff.

Bag made of 50-70% of Mercadona recycled plasticTüte mit 50 bis 70 Prozent Recycling-Kunststoff von Mercadona

Außerdem installiert die Kette eine neue Ausgabevorrichtung für Plastiktüten an die „Chefs“ in der Frischwarenabteilung. Der neue Spender reduziert die Verschwendung von diesen Tüten. Das Wiederauffüllen ist einfacher und intuitiver als bisher, was die Arbeit des Personals in dieser Abteilung erleichtert. Ferner ist vorgesehen, dass diese Tüten bis 2021 durch andere aus kompostierbarem Material ersetzt werden. Im Rahmen der beabsichtigten Reduzierung des Plastikverbrauchs wurde der Aufschnittbereich aufgelöst. Dort sammelte sich viel Kunststoffabfall im Ständer. 

Mercadona bekräftigt damit seinen Einsatz für Nachhaltigkeit, den das Unternehmen seit 2011 verfolgt. Damals führte es als erste Supermarktkette Initiativen zur Vermeidung von Einweg-Plastiktüten ein. Ein Jahr davor, 2010, wurde Mercadona Vorreiter im Plastikrecycling mit Projekten wie die gemeinsam mit dem Totaler-Lieferanten SPBerner gestartete Aufnahme eines neuen Haushaltswarensortiments (Eimer, Kübeln, Besenstiele und Wischmopps) aus recyceltem Kunststoff aus Gewächshäusern.

Mercadona shopping bagsNeue Tüten aus Papier und Recyclingmaterial von Mercadona

Das Prinzip nachhaltiger gesellschaftlicher Politik als Bestandteil der GSE-Strategie von Mercadona

Mercadona engagiert sich unter anderem für den Grundsatz, dass die Gemeinschaft etwas von dem zurückerhält, was die Kette von ihr bekommt. Mit diesem Ziel entwickelt die Kette ihren Plan für Gesellschaftliche Verantwortung. Er dient dem gesellschaftlichen und ethischen Aspekt durch verschiedene nachhaltige Verhaltensweisen, die den Einsatz für ein gemeinsames Wachstum stärken. Im Rahmen dieser Politik arbeitet Mercadona mit am Projekt für nachhaltige urbane Distribution und zur Verbesserung der Luftqualität in unseren Städten. Lkw und Lieferwagen werden durch sauberere und effizientere Technik angetrieben und in den Filialen entstehen begrünte Dächer und vertikale Gärten.

Eine weitere Strategie des Plans für Gesellschaftliche Verantwortung von Mercadona ist die ökologische Nachhaltigkeit. Dafür verfügt Mercadona über ein eigenes Umweltmanagementsystem. Es zielt auf Optimierung der Logistik, die Energieeffizienz und die Abfallreduzierung ab. Ein Teil des Systems basiert auf den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und strebt gemeinsam mit den Totaler-Lieferanten die Umwandlung von Abfall in neue Ressourcen an.

Außerdem arbeitet Mercadona mit über 170 Tafeln und 60 Lebensmittelbanken und anderen sozialen Einrichtungen in ganz Spanien zusammen, die täglich Spenden in Form von Lebensmitteln erhalten. Sie beteiligt sich auch der Lebensmittel-Sammelaktionen. Ferner arbeitet die Kette mit 28 Stiftungen und Tagesstätten bei der Dekoration der Läden mit Wandmosaiken zusammen, die durch mehr als 1.000 Personen mit Lernbehinderung erstellt werden.

Seit 2009 ist Mercadona Mitglied in der Einzelhandelsplattform Retailers’ Environmental Action Programme (REAP), einer Einrichtung mit Beteiligung der Europäischen Kommission. Alle Mitglieder werden regelmäßig extern auf Nachhaltigkeit auditiert. Darüber hinaus ist Mercadona seit 2011 Mitglied im United Nations Global Compact zur Verteidigung grundlegender Werte bei Menschenrechten, Arbeitsvorschriften, Umwelt und Bekämpfung der Korruption.